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Arbeitslose verstärkt fördern

Die Mittelstandsvereinigung Main-Kinzig (MIT) lehnt finanzielle Anreize, wie zum Beispiel „Begrüßungsgeld“ für ausländische Arbeitnehmer ab. Anstatt dessen schlägt die MIT vor, Langzeitarbeitslose verstärkt zu fördern aber auch deutlich zu fordern. "Auf der einen Seite sind über drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos und müssen wirtschaftlich versorgt werden, andererseits locken wir ausländische Mitarbeiter ins Land um die anstehende Arbeit erledigen zu können", so der MIT-Vorsitzende Volker Rode.





Erhalt von Arbeitsplätzen-statt Staatsprivilegien

In ihrem Sparpaket hat die Bundesregierung angekündigt, zukünftig bei Insolvenzverfahren ein Vorrecht für den Fiskus einzuführen. Danach hätten die Finanzämter im Fall des Firmenkonkurses bevorzugten Zugriff auf die Insolvenzmasse, um an ausstehende Steuerzahlungen zu kommen. Das Fiskusprivileg im Jahr 1999 wurde aus gutem Grund abgeschafft, denn es bedeutet eine Ungleichbehandlung der Gläubiger.





Bürokratieabbau entlastet Betriebe um Milliarden

Die ausufernde Bürokratie stellt für die Deutsche Wirtschaft ein großes Hemmnis für positive Wirtschaftsentwicklung dar. Laut den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, darunter auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks, könnten mit sinnvollen und zeitgemäß angepassten Vorgaben und Bestimmungen die Betriebe um mehrere Milliarden Euro pro Jahr entlastet werden.





MIT lehnt Steuer und Abgabenerhöhungen ab

„Erhöhungen von Steuern und des Arbeitslosenbeitrages, wie aus den Reihen der Bundesregierung gefordert, halten wir zum momentanen Zeitpunkt für kontraproduktiv und es darf nicht sein, dass Politik das Buch schließt und gar nicht nach Einsparungsmöglichkeiten auf der Ausgabenseite sucht“ so der Kreisvorsitzende der Mittelstandsvereinigung Main Kinzig Volker Rode. Aus Sicht der Mittelstandsvereinigung bieten die Arbeitsmarkt-Instrumente ausreichend Einsparmöglichkeiten. „Alleine ersatzlose Streichung der Ein-Euro-Jobs entlastet den Haushalt um über 1,5 Milliarden Euro".





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